Chronologie 2019 - Kennzahlen und Chronologie 2019 - Geschäftsbericht 2019
Chronologie 2019
Zusammenfassung
Das Jahr 2019 war reich an Ereignissen, die das Unternehmensgeschehen prägten. 
29 Januar
FAIRTIQ und TPF gewinnen in London den Wettbewerb für die beste Fahrkartenlösung
Am Dienstag, 29. Januar 2019, erhielten die TPF und die FAIRTIQ-Applikation den Preis für die beste Fahrkartenlösung beim Wettbewerb "Transport Ticketing Global". Seit sechs Jahren würdigt dieser prestigeträchtige Wettbewerb die Organisationen, die unermüdlich an der Entwicklung, Umsetzung und Einführung intelligenter und leistungsvoller Fahrkarten-Applikationen in Europa arbeiten.

Die Jury des Wettbewerbs Transport Ticketing Global Awards beschrieb FAIRTIQ als eine Option, "die eine kundenorientierte Lösung bietet, die Reibungsverluste beseitigt, Kosten reduziert, die Ein- und Aussteigezeiten optimiert und mit unserer Zeit Schritt hält. Die Jury war überzeugt, dass "es sich um ein neues und nützliches Konzept handelt", das mehr als nur "ein Pilotprojekt" darstellt.

FAIRTIQ hat diese Fahrkarten-Lösung über die Schweizer Grenzen hinaus nach Liechtenstein, Österreich und Deutschland exportiert. Nach der Eroberung Europas geht es nun darum, die Anwendung in der ganzen Welt bekannt zu machen, damit die Kunden überall die richtige Fahrkarte zum bestmöglichen Preis erhalten.
04 Februar
Einleitung der ersten Etappe des Bauprogramms Bulle
Die grösste Eisenbahnbaustelle im Kanton begann am Montag, dem 4. Februar 2019, in Planchy. Die TPF haben im Rahmen des Bauprogramms Bulle mit der Arbeit im Sektor Planchy begonnen. Die Kosten für dieses Bauprojekt werden auf 51 Millionen Franken geschätzt. Der Kostenaufwand wird durch den Fonds über die Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) finanziert, womit diese Kosten vollständig vom Bund getragen werden.

Der Plangenehmigungsentscheid (PGE) wurde den TPF am Montag, den 28. Januar 2019, vorgelegt. Auf dem Programm standen: die Verlegung einer doppelten Kreuzungsspur sowie neuer Gleise für Normal- und Meterspur, der Bau einer Laderampe (Normalspur) und einer Überdachung (Meterspur).
www.programme-bulle.ch
08 Februar
Die TPF weihen den neuen Kundenschalter in Romont ein
Die TPF haben am Freitag, den 8. Februar 2019, ihren neuen Fahrkartenschalter im Bahnhof Romont eingeweiht. Er wurde am Dienstag, 8. Januar 2019, eröffnet und dient als Ersatz für den bisherigen SBB-Billettschalter. Nach der Übernahme der Billettschalter Estavayer-le-Lac und Palézieux von den SBB durch die TPF, war nun der Bahnhof Romont an der Reihe, um mit einem TPF-Schalter ausgestattet zu werden. Die TPF übernahmen dadurch die Verwaltung dieser Verkaufsstellen und setzten damit den Akzent auf die Kundenähe.
04 März
Eine riesige Baustelle für den Ausbau des Eisenbahnetzes im Vivisbachbezirk
Von Montag, dem 4. März bis Sonntag, 1. Dezember 2019, war der Bahnverkehr zwischen Châtel-St-Denis und Palézieux aufgrund von Modernisierungsarbeiten an der Bahninfrastruktur völlig unterbrochen. Während der Unterbrechung wurde ein Busersatzkonzept eingeführt, um den Zugang zum öffentlichen Verkehrsnetz aufrechtzuerhalten.

Im Rahmen der Erneuerung der Eisenbahninfrastrukturen auf den Linien S50 Montbovon - Bulle - Châtel-St-Denis - Palézieux und S60 Palézieux - Bulle - Broc der RER Fribourg I Freiburg, setzten die Freiburgischen Verkehrsbetriebe die im August 2017 begonnenen Baurbeiten des Bahnhofs Châtel-St-Denis fort und begannen mit den Instandsetzungsarbeiten der Bahnhöfe Bossonnens, Remaufens und Palézieux.

Die Ziele dieser Arbeiten gelten der Modernisierung der verschiedenen Bahnhöfe, der Verbesserung der Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität gemäss Behindertengleichstellungs-
gesetz (BehiG) sowie der Erhöhung der Sicherheit und des Komforts der Fahrgäste. Die geplanten Verbesserungen ermöglichen auch eine Fahrzeitersparnis von drei Minuten zwischen Bulle und Palézieux sowie die Einführung des halbstündlichen Fahrplantakts der RER-Züge. Mit der Realisierung des neuen Bahnhofs Châtel-St-Denis und des Busbahnhofs wird ein wahrer und moderner Mobilitätsknotenpunkt entstehen, der Zug- und Busverkehr miteinander verbindet.
18 März
Die TPF ziehen etappenweise in Givisiez ein
Das Frühjahr 2019 markierte einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der TPF. Denn das gesamte Unternehmen mit seinen vier Holdinggesellschaften TPF, TPF INFRA, TPF VERKEHR und TPF IMMO zieht in der Tat in einen neuen Industriekomplex. 

Drei Gebäude, 700 Mitarbeiter, eine einzigartige Synergie. Nach dreijähriger Arbeit integrieren alle TPF-Abteilungen schrittweise den neuen Standort Givisiez. Wartung, Betrieb, Infrastruktur, Verwaltung und technische Dienste werden so an einem einzigen Ort - modern, funktional und nachhaltig – mit dem Ziel zusammengeführt, einen harmonischen Zusammenhalt zwischen den Mitarbeitern der TPF zu gewährleisten, deren Arbeit zu erleichtern und mit der Entwicklung einer effizienten Mobilität im Kanton Freiburg fortzufahren.
10 April
Batteriebetriebene Trolleybusse HESS für die Fahrgäste der Linie 1
Am Mittwoch, 10. April 2019, war es soweit: Die TPF und die Agglomeration Freiburg (AGGLO) haben der Firma HESS AG den Auftrag für zehn neue Trolleybusse vergeben. Dieser Auftrag erfolgte im Rahmen der geplanten Erneuerung des Fahrzeugparks. Die Trolleybusse sollen zwischen dem dritten und vierten Quartal 2020 geliefert werden und die bestehenden Duobusse der Linie 1 ersetzen. Der Gesamtwert des Auftrags beträgt 12,6 Millionen CHF.

Das zuschlagserhaltende Unternehmen wurde aufrgund sehr strenger technischer Spezifikationen ausgewählt, wobei in erster Linie der finanzielle Aspekt des Angebots sowie die Garantien in Bezug auf Qualität, Leistungen und Fristen berücksichtigt wurden. Die Firma HESS AG war für die meisten Kritierien die beste Kandidatin. Das gesamte Ausschreibungsverfahren wurde in Übereinstimmung mit den Regeln für das öffentliche Beschaffungswesen unter der rechtlichen Verantwortung der TPF durchgeführt.

Im Rahmen ihres regionalen Richtplans (RPA) verfolgt die Agglomeration Freiburg eine Strategie für die nachhaltige Entwicklung des Verkehrs und der Urbanisierung. Nach einer vergleichenden Studie über die verschiedenen derzeit auf dem Markt verfügbaren 
Technologien hat sie sich für Trolleybusse entschieden, die mit Batterien ausgerüstet sind. Diese Fahrzeuge werden dank der schon bestehenden Fahroberleitungen verkehren und über eine Batterie als Speichermedium mit ausreichender Autonomie verfügen, die es ihnen ermöglicht, die ausserhalb des Leitungsnetzes liegenden Strecken zu befahren und die Endhaltestellen der Linien ohne zusätzliche Infrastrukturen zu erreichen.

Batteriebetriebene Trolleybusse sind auch für das Abdecken der nicht elektrifizierten Strecken von Vorteil. Denn auf diese Weise können die bestehenden Fahrleitungen beibehalten werden, ohne dass kostspielige Erweiterungen erforderlich wären. Die höhere Autonomie garantiert dabei eine grössere Flexibilität für den Betrieb der zukünftigen Trolleybusse und ermöglicht, dass verkehrsbehindernde Baustellen oder Veranstaltungen innerhalb des Stadtgebiets Freiburg auch mit grösserer Gelassenheit geplant werden können.

Diese technologische Wahl führt weiter zu einer Reduktion der Lärmbelastung (Fahrzeuglärm bei 40 km/h: 75 dB). Darüber hinaus kennzeichnet diese Wahl den zeitgemässen Übergang zu autarken und städtischen Bedürfnissen angepassten Elektrofahrzeugen, die auch einen höheren Komfort für die Kundschaft und das Personal mit sich bringen. 

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 39 Millionen Franken. Die Agglomeration Freiburg übernimmt zu ihren Lasten die Investitionskosten im Rahmen ihrer jährlichen Verkehrsleistungsaufträge. Die neuen Fahrzeuge werden in einem Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.
01 Mai
Picobello! Wilkommen an Bord
Um den Bekanntheitsgrad des Markenzeichens TPF zu entwickeln und die Kernwerte des Unternehmens in Wert zu setzen, wird Jahr für Jahr ein institutioneller Filmbeitrag produziert, der sich auf eine Reihe von Wertvorgaben konzentriert, die das Jahr kennzeichnen sollen. Für 2019 wünschten die TPF die Aufmerksamkeit auf die Sauberkeit ihrer Fahrzeuge zu lenken. Dies führte in der Tat zu einer Aufstockung der Reinigungsteams mit eigens dafür eingestelltem Personal, um die Sauberkeit in allen Belangen zu gewährleisten.
04 Juni
Die TPF geben sich ein Intranet
Zusätzlich zur internen Bildschirminformation und generellen Mailingkommunikation sowie zur Unternehmenszeitschrift, wurde auch das Intranet in die Palette der internen Kommunikationsmittel aufgenommen. Darüber hinaus wurde die generelle Mailingkommunikation neu positioniert. 

Seit der Einführung des Intranets verbreitet die Abteilung Kommunikation, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit regelmässig aktuelle Nachrichteninformationen auf der internen Website, die automatisch eine E-Mail an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens generiert. Auf diese Weise werden alle versandten Mitteilungen und Informationen aufgelistet. 

Die TPF widmen der Informationsübermittlung an ihre Mitarbeiter besondere Aufmerksamkeit. Die stellt täglich eine echte Herausforderung dar, um die fast 1‘200 Mitarbeiter der TPF erfolgreich zu informieren. Diese arbeiten im ganzen Kanton zu variablen Arbeitszeiten. Dank dieser neuen Informationsplattform kann die Herausforderung erfolgreich gemeistert werden.
03 Juli
Einweihung des Bahnhofs Courtepin
Am Montag, den 3. Juni 2019, anlässlich der Eröffnung des neuen Bahnhofs Courtepin, wurde eine Dankesaktion zugunsten der Pendler durchgeführt, die für sieben Wochen vom Unterbruch des Bahnverkehrs auf den Linien S20 und S21 betroffen waren. Der neue Bahnhof, dessen Infrastrukturen und Bahngeometrie erneuert worden sind, konnte am Mittwoch, 3. Juli 2019, nach einer mehr als zwanzig Monate dauernden Bauzeit offiziell eingeweiht werden. Das Ziel der Bauarbeiten war, die Zugänglichkeit des Bahnhofs für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu verbessern sowie die Sicherheit und den Komfort der Fahrgäste zu erhöhen.
15 Juli
Abbruch des alten Schienenfahrzeugschuppens (Normalspur)
Am Montag, dem 15. Juli 2019, setzten die TPF im Rahmen des Bauprogramms Bulle den Abbruch des Schuppens für Normalspur fort. Der neue Bahnhof Bulle, dessen Gebäudeumrisse der Öffentlichkeit am Freitag, 9. November 2018, enthüllt wurden, soll bis Dezember 2022 voll betriebsbereit sein.
Der Abbruch des alten für die Strecke Bulle - Romont bestimmten Schienenfahrzeugschuppens, war im Zuge der Vorbereitungen für den Standort des neuen Bahnhofs Bulle notwendig.
30 August
Der neue Bahnhof Bulle erhält seinen Plangenehmigungs-entscheid
Die TPF haben am Freitag, 30. August 2019, den Planungsgenehmigungs-entscheid (PGE) für den Bau der Bahnanlagen des neuen Bahnhofs Bulle erhalten. Der Abbruch des Normalspur-Gleisschuppens im vergangenen Juli hat es erlaubt, die Aufnahme dieser Bauarbeiten vorzubereiten.

Am Standort Planchy wurde die erste Etappe der grössten Eisenbahnbaustelle des Kantons Freiburg, die im Februar 2019 eröffnet worden war, mit der Fertigstellung des zweiten Geleises fortgesetzt. Damit wurde ein vollkommener Verkehrsunterbruch der Teilstrecke Bulle – Vaulruz-Nord auf der RER-Strecke Bulle – Romont – Freiburg notwendig.
03 September
Die TPF-Garage und Landi unter einem Dach
Am Dienstag, 3. September 2019 haben die TPF und die LANDI Romont ihr neues gemeinsames Gebäude eingeweiht, das auf einem 11'096 Quadratmeter grossen Grundstück in der „Zone des Echervettes“ errichtet wurde. Mit dieser baulichen Interessengemeinschaft konnten mehr als 8'000 Quadratmeter Land eingespart und damit die Anforderungen des Raumplanungsgesetzes erfüllt werden, das eine Siedlungsverdichtung in der Schweiz anstrebt. Mit einem Kostenaufwand von 20,5 Millionen CHF wurden die Bauarbeiten fristgerecht und im Rahmen des Voranschlags abgeschlossen.
Im Untergeschoss des LANDI-Geschäfts befindet sich die neue TPF-Busgarage, die sich um einige Dutzend Meter verschiebt, um den Bedürfnissen des Betriebs gerecht zu werden. Die Garage kann nun über eine Kapazität von 37 Busfahrzeugen (Normal- und Gelenkbusse) verfügen, gegenüber 20 Busse in der alten Garage.

Durch die auf dem Dach des Gebäudes installierten Photovoltaik-Paneelen können mindestens 60% des Strombedarfs gedeckt werden. Die Gebäudestruktur selbst, die Wände, Böden und das Dach sind aus Schweizer Holz gefertigt. Ein Pelletheizungssystem ergänzt diese erneuerbare Energieressourcen. Das Projekt, für das schon im Jahr 2005 Studien aufgenommen wurden, beanspruchte einen Gesamtkostenaufwand von 20,5 Millionen Franken, wovon 9,5 Millionen Franken für die LANDI Romont und 11 Millionen Franken für die TPF-Garage aufgewandt worden sind (ohne Steuerabgaben).
20 September
Offizielle Einweihung des Wartungs- und Betriebszentrums der TPF
Die TPF haben am Freitag, dem 20. September 2019, ihr Wartungs- und Betriebszentrum in Givisiez offiziell eingeweiht. Dank einer Investition von 120 Millionen Franken stehen hier erstmals in der Schweiz Infrastrukturen für Züge, Busse und Trolleybusse an einem einzigen Standort zur Verfügung. Die offizielle Einweihung fand in Anwesenheit der örtlichen, regionalen und kantonalen Behörden statt, worauf die modernen Infrstrukturen nach und nach in Betrieb genommen wurden. Der gesamte Industriekomplex in Givisiez bestehend aus Verwaltungssitz, Wartungs- und Betriebszentrum besteht aus drei Gebäuden und beschäftigt 700 Mitarbeiter auf 44‘000 Quadratmetern, wovon 16‘000 unterirdisch angelegt sind. Der gesamte Komplex erstreckt sich insgesamt über 70.000 Quadratmeter, was einer Fläche von 13 Fussballfeldern entspricht.
21 September
Tag der offenen Tür der TPF-Gruppe
Mehr als 3‘500 Besucher haben am Tag der offenen Tür das Wartungs- und Betriebszentrum besucht. Am Samstag, 21. September 2019, um 11:00 Uhr, wurde der Standort für das Publikum geöffnet. So konnte jedermann das Zentrum bis ins geheimnisvollste Detail erkunden und Vieles mehr über den Alltag des Verwaltungs- und Betriebspersonals der TPF erfahren. Ein aus Sicherheitsgründen abgesteckter Parcours führte die interessierten Besucher durch die verschiedenen Arbeits- und Werkstätten des Zentrums. So konnten die Besucher zuerst die Funktion des modernen PIT-STOP bestaunen, dann das Betriebszentrum oder auch die Bahn-und Buswerkstätten entdecken. Die Ausbildungs-Teams für Bahn- und Busfahrzeuge nahmen dabei die Gelegenheit wahr, um den Besuchern die Berufe der Busfahrer und Zugführer vorzustellen sowie interessierten Kandidaten den Weg für das Antreten einer Stelle bei den TPF aufzuzeigen. 
19 Oktober
Die TPF auf Monopoly
Spielfiguren, ein Würfelpaar, grüne Häuser, rote Hotels und ein Haufen Spielbanknoten gehören zur Ausstattung des weltberühmten Gesellschaftsspiels Monopoly. Seit seiner Einführung auf dem amerikanischen Markt im Jahre 1935 wurden weltweit mehr als 200 Millonen Monopoly-Spiele verkauft. Dabei wurden etwa einhundert Variationen hergestellt, um die Millenials, die Damen, die Serienfans oder gar die Betrüger zufriedenzustellen! 
 Als sich die Gelegenheit bot, an der Herstellung einer Freiburger Ausgabe dieser Spielcartons mitzuwirken, die nur in 3500 Exemplaren produziert wurde, zögerten die TPFs keinen Augenblick. Das Unternehmen belegte gleich vier Spielfelder des öffentlichen Verkehrs, um seine Vorzeigefahrzeuge wie den Navya, den Retrozug und natürlich die neuen Bahn- und Busfahrzeuge in den Vordergrund zu stellen.
 
23 Oktober
Die Umrisse des neuen Bahnhofs im Vivisbacher Bezirkshauptort öffentlich präsentiert
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des „Comptoir de la Veveyse“, das von Mittwoch bis Sonntag, 23. bis 27. Oktober 2019 in Châtel-St-Denis stattfand, haben die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) das Publikum eingeladen, eine immersive Erfahrung im Herzen eines der grössten Bauprojekte, dem „Bauprogramm Châtel-St-Denis“ zu machen. So besuchten fünfzehntausend neugierige Besucher den Stand Nr. 89, der dieses Projekt ausstellte. Die Besucher freute es allgemein, das gesamte Entwicklungsprojekt, die neuen Bahninfrastrukturen und die damit verbundenen Raumplanungsprojekte (Gemeinde und Kanton) sowie das gesamte Immobilienbauprojekt im Zentrum der Bezirkshauptstadt zu entdecken.
19 November
Die Gleichberechtigung im Alltag
Seit vielen Jahren setzt sich das Unternehmen sehr aktiv für die Gleichstellung der Männer und Frauen insbesondere in folgenden Bereichen ein: Anstellung, Klassifizierung der Arbeitsplätze, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Festlegen der Löhne und Lohnansätze, persönliche Entwicklung und Weiterbildung der Mitarbeitenden sowie Zugang zu neuen Positionen durch interne Beförderungen. Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe nutzten den internationalen Männertag vom 19. November, um daran zu erinnern, wie wichtig die Geschlechtergleichstellung innerhalb des Unternehmens ist. Im März wurde ein ähnliches Video für den Internationalen Tag der Frauenrechte produziert.
02 Dezember
Taufe einer Flirt-Komposition auf den Namen Jo Siffert
Die kantonalen und kommunalen Behörden, die Agglomeration Freiburg, die TPF und die SBB haben am Montag, 2. Dezember 2019, den neuen Bahnhof Givisiez eingeweiht. Zu diesem Anlass wurde eine "FLIRT"-Zugkomposition auf den Namen "Jo Siffert" getauft, nach dem berühmten Formel-1 Rennfahrer und der nach ihm benannten verkehrsreichsten Strasse in Givisiez, die von allen Busfahrzeugen befahren wird, wenn sie sich ins Wartungszentrum begeben oder von da aus ihre Kursfahrten aufnehmen.
05 Dezember
Im Winter verursachen die Stürze mehr Verletzte als die Verkehrsunfälle!
Stürzen und Stolpern ist mit Abstand die häufigste Unfallursache in der Schweiz. Rund ein Viertel dieser Unfälle ereignen sich auf Treppen, wobei die Sturzgefahr im Winter grösser ist als für den Rest des Jahres. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit der SUVA eine Präventionskampagne ins Leben gerufen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diese gefährlichen Unfälle zu sensibilisieren. So wurden auf den Treppen des Wartungs- und Betriebszentrums sowie auch an den übrigen Standorten der TPF Aufkleber angebracht, um die Mitarbeitenden auf die lauernden Gefahren aufmerksam zu machen und die Handläufe in den Treppenhäusernn zu benutzen. Zahlreiche weitere Informationen und Ratschläge stehen den Mitarbeitenden zudem an den zahlreichen „SAEFTY POINT“ sowie auf den internen Bildschirmen zur Verfügung.
 
Darüber hinaus werden in den Fahrzeugen Lehrvideos ausgestrahlt, um auch die Fahrgäste auf dieses Thema aufmerksam zu machen.
09 Dezember
Vincent Ducrot wird zum CEO der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ernannt
Der derzeitige Generaldirektor der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF), Vincent Ducrot, wurde am Montag, 9. Dezember 2019, vom Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gewählt, um nach dem Ausscheiden von Andreas Meyer das Amt des CEO zu übernehmen. Er hat sein neues Amt am 1. April 2020 angetreten. Während des Verfahrens zur Ernennung des neuen Generaldirektors oder der neuen Generaldirektorin, wurde für die Weiterführung der Geschäfte ein ad Interim-Vorstand ernannt. Dieser wird seine Tätigkeit voraussichtlich bis im Frühjahr 2020 wahrnehmen.
14 Dezember
Einweihung des neuen Bahnhofs in Châtel-St-Denis
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) und die kantonalen Behörden haben den neuen Bahnhof in Châtel-St-Denis (FR) eingeweiht. Die Bauarbeiten, die sich über drei Jahre erstreckten, stellten eine Investition von rund 60 Millionen Franken dar. Die für den Vivisbachbezirk im Süden des Kantons Freiburg wichtige Veranstaltung wurde von Vincent Ducrot, Generaldirektor der TPF geleitet, der an die Herausforderungen für den Kanton erinnerte. Die Einweihung fand statt in Anwesenheit der Staatsräte Georges Godel, Vorsteher der Finanzdirektion (FIND) und Jean-François Steiert, Vorsteher der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD), sowie Damien Colliard, Bürgermeister von Châtel-St-Denis. Neben dem neuen Bahnhof wurden auch die Bahnhöfe Remaufens, Bossonnens und Palézieux (VD) renoviert und deren Bahnsteige verlängert.
 Die Bauarbeiten in Châtel-St-Denis umfassten die Verlegung des Bahnhofs, den Bau einer neuen Kantonsstrasse, die Revitalisierung des Tatrel-Baches und die Schaffung einer Grünanlage. Das Projekt wurde von den TPF, der Gemeinde und der RUBD gemeinsam geleitet. Dieser Bauabschnitt stellte ein wesentlicher Bestandteil für die Entwicklung der RER im Süden des Kantons dar, erinnerten die Redner vor den offiziellen Gästen und der Bevölkerung. Der neue Bahnhof und die neue Bahnstrecke ermöglichen die Einführung des halbstündlichen Fahrplantaktes zwischen Bulle und Palézieux mit einer Zeitersparnis von drei Minuten.
15 Dezember
Neu Stadtbuslinie: die Linie 12 Düdingen – Bahnhof
Mit der Einführung des neuen Fahrplans wurde gleichzeitig eine neue Stadtbuslinie ins Leben gerufen: die Linie 12. Sie wurde in Düdingen realisiert, um mit dem starken Bevölkerungswachstum dieser Gemeinde Schritt halten zu können. Die Linie 12 verbindet den Bahnhof Düdingen mit dem Sportzentrum Leimacker sowie mit den Quartieren Briegli und Zelg. Der Betrieb dieser Buslinie wurde zunächst im Stundentakt aufgenommen und gewährt von Montag bis Sonntag den Anschluss zur Bahnlinie S1 Freiburg – Thun.
15 Dezember
TPF Night versieht seinen Dienst jeweils am Vortag von Festtagen
Seit Sonntag, 15. Dezember 201, bilden die Linien N13 Freiburg - Estavayer und N14 Freiburg - Gletterens eine Schleife, um interne Verbindungen in der Broye herzustellen. Die Nachtbusse verkehren seit diesem Datum jeweils am Vorabend von Feiertagen (mit Ausnahme des 24. Dezembers); in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember, vor Neujahr in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar, vor dem Karfreitag, vor dem Ostermontag, vor dem Himmelfahrtsfest, vor dem Pfingstmontag und vor dem 1. August.