Bestellungs- und Auftragslage - Zukunft und Markenimage - Geschäftsbericht 2020
Bestellungs- und Auftragslage
Bestellungs- und Auftragslage
Zusammenfassung
Die öffentlichen Verkehrsleistungen werden von den Auftraggebern (Bund, Kanton, Gemeinden) festgelegt und bestellt. Die Verkehrsleistungen der Bahninfrastruktur sind Gegenstand von Leistungsvereinbarungen, die zwischen den Infrastrukturbetreibern und dem Bund jeweils für einen Zeitraum von vier Jahren abgeschlossen werden. Da der Zeitraum 2017-2020 beendet ist, wird für die Jahre 2021-2024 eine neue Vereinbarung verhandelt. Sie wird im Januar 2021 unterzeichnet und umfasst voraussichtlich eine deutliche Erhöhung der Investitionsfonds. So können die von den Freiburgischen Verkehrsbetrieben Infrastruktur (TPF INFRA) AG angestossenen Grossprojekte planmässig fortgesetzt werden.

Die Agglomeration Freiburg wurde als regionaler Verkehrsverbund gegründet. In diesem Sinne ist sie die Auftraggeberin der Verkehrsleistungen für den Personentransport im städtischen Verkehrsnetz, das von den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) betrieben wird. Das Verkehrsnetz umfasst heute elf Buslinien, auf welchen verschiedene Fahrzeugtypen verkehren, die Linie 100, auf der die autonomen Shuttlebusse verkehren, das Funiculaire und fünf Nachtbuslinien.

Die TPF haben zehn batteriebetriebene Trolleybusse bestellt, deren Inbetriebnahme mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 erfolgt ist. Dieser Kauf ist das Ergebnis einer vergleichenden Studie, die der Agglomeration vorgelegt wurde. Im Bestreben, die Lärm- und Umweltbelastung zu minimieren, entschied sich die Agglomeration für die Technologie mit elektrischem Antrieb. Die neuen Fahrzeuge werden nach Abschluss der Bauarbeiten an der Route de Morat auf der Linie 1 eingeführt. Auf dieser verkehrten bisher Duobusse, die am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind. Zwei zusätzliche Kaufoptionen werden in Betracht gezogen: Der Kauf von vier Fahrzeugen als Ersatz der auf der Linie 6 verkehrenden Dieselbusse bis 2025 und ein Kauf von 16 Fahrzeugen, die bis 2027 in erster Linie die Trolleybusse der Linien 2 und 3 ersetzen könnten.