Chronologie 2021 - Kennzahlen und Chronologie 2021 - Geschäftsbericht 2021
Chronologie 2021
Inhaltsverzeichnis
01 Februar
Eine Rekord-Vereinbarung
Die Leistungen der Eisenbahninfrastrukturen sind Gegenstand einer Leistungsvereinbarung mit den Auftraggebern, also dem Bund. Am 1. Februar 2021 haben die TPF eine Leistungsvereinbarung von historischem Ausmass unterzeichnet. Im Vierjahreszeitraum 2021-2024 werden CHF 320 Millionen in die Entwicklung des Bahnnetzes der TPF sowie in die Deckung der Betriebskosten investiert, mit Optionen in Höhe von CHF 88,5 Millionen. 
22 Februar
Ein TPF-Zug in den Farben der Groupe Grisoni 
Zur Feier ihres neuen grafischen Auftritts wollte die Groupe Grisoni ein Zeichen setzen und kleidete einen ganzen TPF-Zug ein. Durch die charakteristische hellblaue Farbe ist der FLIRT-Zug im Kanton Freiburg kaum zu übersehen und trägt die Farben des Unternehmens bis nach Bern und Neuenburg. Das Projekt zeugt vom Vertrauensverhältnis zwischen den TPF und dem Unternehmen aus Gruyères. 
24 Februar
Finanzierung der Lifte am Bahnhof Bulle gewährleistet 
Mitte Februar 2021 erklärte das Bundesamt für Verkehr (BAV) seine Bereitschaft, seinen Entscheid zur Nichtfinanzierung der Lifte am Bahnhof Bulle für den Zugang zu den Perrons 2 und 3 zu überdenken. Die Nachricht erfreute sowohl die TPF als auch die Stadt Bulle, die sich nach dem Negativentscheid des BAV bereit erklärt hatte, für die Erweiterung des Perronzugangs für die zukünftigen Lifte einen Betrag von CHF 155’000.- zu übernehmen. Konkret bedeutet dies, dass das BAV zulässt, dass der Bau, der Einbau und die Lieferung der Lifte als Bestandteil der öffentlichen Einrichtung des vom Bahninfrastrukturfonds finanzierten Projekts anerkannt werden. Somit ist keine Investition der Stadt Bulle erforderlich. 
19 März
Beginn der Bauarbeiten auf der Strecke Bulle – Broc-Fabrique
Im Frühling 2021 wurde eine aussergewöhnliche Baustelle in Angriff genommen. Am Montag, 5. April 2021 begann der Umbau der TPF-Strecke von Bulle nach Broc-Fabrique von einer Meter- zu einer Normalspur, damit sie an das nationale Verkehrsnetz angebunden werden kann. Das Projekt, das bis 2023 läuft, leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Mobilitätsangebots für die Einwohnerinnen und Einwohner im Süden des Kantons. Die Reisenden werden ab Broc-Fabrique von einer direkten Verbindung nach Freiburg oder Bern profitieren. Mit dem Transit der Züge der Linie S50/51 
Palézieux
 – Gruyères –Montbovon wird zudem ein RER-Netz mit Verbindungen über Bulle im Halbstundentakt geschaffen. Die Haltestellen La Tour-de-TrêmeBroc-Village und Broc-Fabrique werden den Anforderungen des Behindertengleichstellungs-gesetzes (BehiG) angepasst, dies unter anderem mit dem Bau von 150 m langen neuen Perrons. Die Erneuerung der Bahnanlagen ermöglicht es, das Verkehrsnetz im Süden des Kantons Freiburg an das höhere Zugaufkommen anzupassen und die Mobilitätsdynamik zu verbessern. Andere Arbeiten wie der Bau einer neuen Brücke über die Trême sind vorgesehen. Schliesslich werden drei Bahnübergänge im Sektor Broc aufgehoben und durch Bahnunter- oder Bahnüberführungen ersetzt. Vom 6. April 2021 bis 10. Dezember 2022 wird die Bahnstrecke durch die TPF-Buslinie 20.256 Bulle – Broc-Fabrique ersetzt.  In Bezug auf die Strasse entsteht in Broc durch den Bau eines neuen Busbahnhofs in der Nähe des Bahnhofs Broc-Village ein neuer intermodaler Hub. Durch die Arbeiten in Bulle – Broc-Fabrique kann das Angebot im Süden des Kantons – sowohl mit Zügen wie auch mit Bussen – wesentlich verbessert werden. Dies führt gleichzeitig zu einer Aufwertung des touristischen Angebots.
27 März
Adieu Meterspur
Am Samstag und Sonntag, 27. und 28. März verkehrten auf der Strecke zwischen Bulle und Broc-Fabrique historische Schienenfahrzeuge, die die üblicherweise verkehrenden TPF-Züge ersetzten. Mehrere Hundert Fans, Familien und Touristen nutzten die Gelegenheit, der Meterspur eine letzte Hommage zu erweisen, bevor sie zur Normalspur umgebaut wird. 
21 April
Enthüllung des urbanen Wohnkonzepts Velâdzo 
Präsentation des neuen Immobilienkonzepts der TPF, Velâdzodas im Fribourger Dialekt «Dorf»  bedeutet. Velâdzo
verkörpert ein neues Konzept des städtischen Wohnens und der Mobilität. Das innovative 
Projekt passt sich an die verschiedenen strategischen Standorte der TPF an. Das Konzept ist um die neuen Bahnhöfe und Busbahnhöfe herum organisiert und als wahrhafter Mobilitäts-Hub ausgelegt, sei es für die Arbeit, Ausbildung, den Einkauf oder die Freizeit. In Bulle umfasst das Projekt ein Hotel mit 68 Zimmern, ein Rooftop-Restaurant im 5. Stock, 4600 m² Geschäftsflächen, 1500 m² Büroräume und 76 Wohnungen. Die Vermarktung der Geschäfts- und Büroflächen dürfte im September 2022 beginnen. In Châtel-St-Denis umfasst das Projekt vier Gebäudekomplexe, die sich um den neuen Bus- und Bahnhof herum organisieren. Die Bauabnahme der verschiedenen Gebäude erfolgt zwischen 2022 und 2024. 
07 Juni
Treffen mit der Präsidentin und dem Präsidenten 
Die Präsidentin des Grossen Rats des Kantons Freiburg, Sylvie Bonvin-Sansonnensund Regierungspräsident Jean-François Steiert nahmen an einem Treffen mit den Mitarbeitenden der TPF am Busbahnhof Freiburg teil. Ein bereichernder Austausch und Moment der Verbundenheit, die es unseren Behörden ermöglichten, der Realität vor Ort in diesem von der Corona-Pandemie gekennzeichneten Jahr auf den Puls zu fühlen. 
09 Juni
Gründung des Unternehmens Lys Energie SA
Die TPF, die Gemeinde Châtel-St-Denis und Gruyère Energie SA haben sich im Unternehmen Lys Energie SA zusammen-geschlossen. Der Aktionärs-bindungsvertrag wurde am Dienstag, 8. Juni 2021 in einer ausserordentlichen Hauptversammlung von allen drei Partnern unterzeichnet. Das einbezahlte Aktienkapital beträgt CHF 1’500'000.–. Das Unternehmen wird die Fernwärme mit einem Heizkraftwerk in Châtel-St-Denis verwalten. Die Zentrale stützt sich bei der Wärmeproduktion auf Holzpellets aus Schweizer Produktion, wobei mindestens 75 Prozent aus den Wäldern des Kantons Freiburg stammen. So liefert sie eine vollständig erneuerbare und zukunft-sorientierte Lösung. Die Inbetriebnahme ist Ende 2022 geplant. 
16 Juni
Die TPF erhalten den Zuschlag für das Projekt AggloBus in Düdingen 
Als Betreiberin des städtischen Busnetzes hat die Agglomeration Freiburg (AGGLO) eine wichtige Erweiterung des öffentlichen Verkehrsnetzes in Düdingen beschlossen. Eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern der AGGLO, der Gemeinde Düdingen und dem Amt für Mobilität (MobA) zusammensetzte, rief das Projekt AggloBus Düdingen II ins Leben. Die TPF erhielten den Zuschlag. Das Angebot der TPF erwies sich im Hinblick auf die meisten Kriterien als das wettbewerbsfähigste und beste. Seit dem Fahrplanwechsel 2022 wird die Gemeinde von zwei regelmässig verkehrenden und attraktiven Stadtbuslinien erschlossen, die den Bahnhof bedienen und optimale Anschlüsse an die Züge in Richtung Freiburg und Bern bieten. Es handelt sich um die Linie 12 Briegli-(Bahnhof)-Warpel und die Linie 13 Bahnhof-Leimacker. Sie stärken die Integration der Gemeinde in das Stadtbusnetz der Agglomeration und in die RER Fribourg Freiburg. 
18 Juni
Inbetriebnahme der Pick-e-Bikes 
Die TPF und Groupe E engagieren sich als nachhaltige Unternehmen für die sanfte Mobilität und haben gemeinsam ein neues E-Bike-Mietangebot namens Pick-e-Bike lanciert. Dieses richtet sich an Pendler, Touristen und Freizeitradler gleichermassen und ist als nachhaltige Ergänzung des öffentlichen Verkehrs gedacht. Das Angebot soll auch den Verkehr in den Städten und deren Peripherie entlasten, den Verbrauch fossiler Brennstoffe verringern, die Wirtschaft des Teilens fördern und die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Besucherinnen und Besucher verbessern. Murten war die erste Freiburger Gemeinde, die die neuen Pick-e-Bikes einführte, doch schnell zeigten auch andere Regionen Interesse am Konzept. Die Anzahl E-Bikes und das Angebot wurden schrittweise ausgebaut.  
13 Juli
Echtzeitdaten der TPF-Busse 
Seit dem 13. Juli 2021 werden die Echtzeitdaten der TPF-Busse an die zentralen Systeme der Schweiz übertragen. So sind die Abfahrtzeiten in Echtzeit in den Fahrplanapps verfügbar, so beispielsweise derjenigen der SBB. Seit August 2021 sind diese Daten auch auf der Website der TPF in der Fahrplansuche erhältlich. Diese neue Funktion ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der TPF und der SBB mit dem Ziel, die neue Schnittstelle «Service Interface for Real time Information» (SIRI) zu entwickeln, die die Echtzeitdaten der Busse übermittelt. Es handelt sich um ein Projekt, das sich dank der Partnerschaft zwischen den TPF, Thoreb, der SBB und 
BernMobil
 ständig weiterentwickelt.
01 Juli
Veloträger auf der Linie 492 
Im Bestreben, kombinierte Bus- und Veloreisen zu vereinfachen, stellen die TPF den Reisenden auf der Linie 492 zwischen Châtel-St-Denis und Les Paccots Veloträger zur Verfügung. Alle fahrplan-mässig verkehrenden Fahrzeuge auf dieser Linie sind ab diesem Zeitpunkt mit diesem System ausgestattet. Die Nutzung des neuen Angebots erfolgt je nach Verfügbarkeit und ohne Reservierung.
 
An den Wochenenden bieten auch die Fahrzeuge der Linie 213 zwischen Vevey und Châtel-St-Denis diese Velotransport-Lösung. In Zukunft könnten auch weitere TPF-Linien eine solche Dienstleistung anbieten.
23 August
Erste Marken im Velâdzo Bulle 
Ende April präsentierten die TPF den Medien das neue Immobilienkonzept Velâdzo, das auf reges Interesse stösst. 55 Prozent der Geschäftsflächen und 40 Prozent der Verwaltungs-räume am Bahnhof Bulle sind bereits vergeben.
 
Zu den zukünftigen Mietern des Bahnhofs Bulle zählen die Fromagerie Famille Mesot, die Chocolaterie de Gruyères, die Bäckerei Bread Store, das Restaurant der Freiburger Küchenchefs Ben & Léo sowie eine dreisprachige Krippe, die rund 50 Kinder betreuen kann.   
01 September
Eine Studie zur Zukunft des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Freiburg 
Im Auftrag des Amts für Mobilität und in Zusammenarbeit mit der Agglomeration Freiburg führten die TPF eine Studie zur Zukunft des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Freiburg durch. Es wurden mehrere Möglichkeiten untersucht, doch laut Studie sind die Varianten Tram und Metrobus 
(Bus à haut 
niveau de service, BHNS) auf der Achse zwischen Marly, dem Bahnhof Freiburg und der zukünftigen Zone Bertigny-Chamblioux die geeignetsten. Die Studie ist ein erster Schritt zur Schaffung eines Netzes starker Achsen, welche die Agglomeration bis 2040 benötigt, um ein effizientes, den Bedürfnissen der gesamten Freiburger Bevölkerung entsprechendes ÖV-Angebot zu gewährleisten. Dieses Netz wird es auch ermöglichen, die Verkehrsverlagerung auf den öffentlichen Verkehr zu fördern und die Klimaziele des Staats Freiburg zu erreichen. Der erste der nächsten Schritte besteht nun darin, Vorstudien durchzuführen, das Kosten-/Nutzen-Verhältnis zu analysieren, Studienkredite zu erhalten und ein Vorprojekt zu erstellen, bevor bis 2033 das Projekt für die Arbeiten erarbeitet wird. Ein erster Teil des Netzes könnte dann im Jahr 2040 in Betrieb genommen werden. 
21 September
Whimdie All-in-one-Mobilitätsapp
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) engagieren sich für neue Mobilitätsformen und lancieren in Zusammenarbeit mit dem in Helsinki ansässigen Unternehmen MaaS Global eine App, um die Mobilität in all ihren Formen zu fördern.
 
Die App Whim bietet eine echte Alternative zum eigenen Auto und zeigt verschiedene zur Verfügung stehende Mobilitätsangebote auf, wie den öffentlichen Verkehr, E-Scooter und E-Bikes, Carsharing und auch Taxis. Die App ist bereits in mehreren Grossstädten wie Wien und Tokio verfügbar. Als wichtigster «öV»-Partner von         Whim übernehmen die TPF den Ticketverkauf und erweitern dadurch ihre Vertriebskanäle. Die Zusammenarbeit ist Teil der TPF-Strategie zur Förderung der Multimodalität als Alternative zu Privatautos. 
Neue Organisation von TPF INFRA 
Seit Mai 2021 wird das Tochterunternehmen TPF INFRA neu organisiert, um die Erwartungen an eine moderne, effiziente und sichere Infrastruktur umfassend zu erfüllen. Zur Erinnerung: Die TPF INFRA untersteht der Ober-aufsicht des Bundes. Ihr Zweck ist den Zugang zum Schienennetz, dessen reibungslosen täglichen Betrieb und seine Anpassung an die Normen sicherzustellen und den Erwartungen der Öffentlichkeit zu entsprechen. Die Tätigkeiten der TPF INFRA sind neu auf vier Abteilungen verteilt: Anlagenverwaltung (AV), Betriebszentrale (BZ) und Operationelle Führung der Infrastruktur (OFI) sowie eine Zentrale für gemeinsame Dienstleistungen (ZGD). Um die Leitung des Tochter-unternehmens zu übernehmen, ernannte die Generaldirektion der TPF Roger Aerschmann zum Direktor von TPF INFRA. Der derzeitige Leiter Projekte und Technologie bei BLS Netz AG wird seine neue Stelle am Dienstag, 1. Februar 2022 antreten. In der Zwischenzeit bleibt die eingesetzte interimistische Leitung unter Gérard Lopez bestehen 
04 Oktober
Modernisierung mit Microsoft 365 
Modernisierung der IT-Tools, Erleichterung der Zusammenarbeit und Produktivitätssteigerung: Diese Ziele verfolgten die TPF mit der Einführung von Microsoft 365 (M365).
 
Das anspruchsvolle Projekt wurde ab dem 4. Oktober 2021 in mehreren Schritten umgesetzt. 
Ein ehrgeiziges Unterfangen
, das durch den Einsatz von Schlüssel-Usern in jeder Abteilung und die Professionalität des Teams der IT-Abteilung zum Erfolg wurde.
Heute entspricht
 M365 den Bedürfnissen des Unternehmens und eröffnet wahre Entwicklungs-potenziale für die Zukunft. 
31 Oktober
Die Rückkehr des Fondue-Zugs
Seit Sonntag, 31. Oktober ist der Fondue-Zug der TPF zurück. Er bringt seine Gäste von Bulle nach Montbovon, Gstaad, Saanen und Château-d’Oex. Bis am 30. Januar 2022 sind 17 Fahrten mit rund 1600 Reisenden geplant. 
22 November
Estavayer: Das Projekt «Gare-Casino» wird der Öffentlichkeit präsentiert
Anlässlich der Broyard 21, die vom 19. bis 28. November 2021 in der TPF-Halle in Estavayer in corona-kompatibler Form organisiert wurde, verkündeten die TPF und die Gemeinde Estavayer den Sieger der Architektur-Studienaufträge für das Projekt «Gare-Casino». Es handelt sich um das Büro Nicolas de Courten Architectes, im Zusammenschluss mit dem Generalunternehmer HRS Real Estate SA und DUO Architectes 
Paysagistes
. Das Projekt, das gemeinsam von der Gemeinde Estavayer und den TPF entwickelt wurde, beinhaltet die Aufwertung eines über zwei Hektar umfassenden und sich in unmittelbarer Nähe der Schnittstellen des öffentlichen Verkehrs befindenden Areals und fördert die nachhaltige Entwicklung. Das erste Gebäude wird 40 Wohnungen, 105 Parkplätze, 1518 m2 Gewerbe-fläche und 1728 m2 Bürofläche umfassen. Die Kosten für das Projekt werden auf CHF 35
Millionen beziffert, die Bauarbeiten dürften 2022 beginnen und bis 2024 andauern. Das Projekt umfasst 
auch die Gesamterneuerung des Busbahnhofs in Estavayer. Der zukünftige Bahnhof wird neu konzipiert, um den Komfort für die Passagiere zu verbessern und der steigenden Zahl Reisender Rechnung zu tragen. Der neue Bahnhof umfasst drei Perrons, verfügt über die Kapazitäten, gleichzeitig sieben Busse zu stationieren und ein Aufkommen von 880 Passagieren pro Woche zu bewältigen. 
01 Dezember
Die RER Fribourg | Freiburg feiert ihr 10-jähriges Jubiläum 
Die RER Fribourg I Freiburg entstand aus der Zusammenarbeit zwischen den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF), der SBB und dem Kanton Freiburg. Sie wurde im Dezember 2011 mit der neuen, direkten Bahnverbindung Bulle – Romont – Fribourg/Freiburg – Bern lanciert. Die Einführung der RER hat das gesamte öV-Netz im Kanton Freiburg neu definiert. Durch die Weiterentwicklungen in den vergangenen Jahren entstand ein dichtes und gut verbundenes Netz. Seit ihrer Einführung hat die RER Fribourg I Freiburg 78 578 074 Reisende befördert. 24 076 Personen reisen täglich mit der Bahn.  Die RER Fribourg I Freiburg führt ihren Aufschwung auch mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 weiter. Der Betrieb der Linie S40 Romont – Fribourg/Freiburg wird von den TPF übernommen, inklusive einer Flotte von 11 «Domino»-Zügen. Die Linien S20 und S21 werden Romont, Freiburg, Murten/Morat, Ins und Neuenburg verbinden. Weitere Schritte folgen 2023 mit der Verlängerung des RegioExpress-Zugs (Bern-) Fribourg/Freiburg – Bulle bis Broc-Fabrique.
 
Am Samstag, 11.  Dezember 2021 fand zur Feier des 10-jährigen Jubiläums ein symbolischer Anlass im Bahnhof Freiburg statt. Das Publikum wurde eingeladen, ein grosses Wandbild mit den schönsten Reiseerinnerungen in der RER zu gestalten und diese auch nach dem 11. Dezember mit einem Text oder Foto auf den sozialen Medien unter dem Hashtag #MaParentheseRERFribourg zu teilen. 
09 Dezember
Die TPF korrigieren Buchungsfehler 
Nachdem die Agglomeration Freiburg im Rahmen eines Leistungsangebots Fragen zu finanziellen Aspekten aufwarf, ersuchten der Verwaltungsrat und die Generaldirektion der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) die kantonale Finanz-kontrolle um eine Prüfung ihrer Antworten. Die kantonale Finanzkontrolle deckte Fehler bei der rechnerischen Zuordnung der Werbeeinnahmen auf. Parallel dazu nahm das Bundesamt für Verkehr (BAV) bei den TPF eine ordentliche Revision vor und bestätigte den Befund der kantonalen Finanzkontrolle. Tatsächlich haben die TPF die Werbeeinnahmen und Retrozessionen der Versicherungsprämien mehrere Jahre lang fälschlicherweise verbucht, was den Grundsatz des Verursacherprinzips verletzt. Die Werbeeinnahmen standen ausschliesslich dem Unternehmen TPF TRAFIC zur freien Verfügung. Die Retrozessionen der Prämien standen zur freien Verfügung der TPF. Laut dem Bericht des BAV hat diese Verbuchungspraxis dazu geführt, dass die öffentliche Hand einen zu hohen Beitrag an den Regional- und Agglomerationsverkehr leistete. Es handelt sich um Beträge in Höhe von CHF 600 000.- pro Jahr für einen Zeitraum von zehn Jahren. TPF TRAFIC wird von seinen Bestellern jährlich mit fast CHF 75 Millionen Franken subventioniert.
 
Der Verwaltungsrat und die Generaldirektion der TPF haben umgehend Massnahmen ergriffen, um diesen Sachverhalt zu korrigieren: Die betroffenen Geschäftsprozesse werden revidiert und die fälschlicherweise verbuchten Beträge schnellstmöglich zurückerstattet. Das BAV sah keine Veranlassung, eine Strafverfolgung gegen die TPF einzuleiten.  
12 Dezember
Ein um 11 Prozent erweitertes Angebot
Am Sonntag, 12. Dezember 2021 um 5 Uhr ist der neue Schweizer öV-Fahrplan in Kraft getreten. Das Angebot der TPF wurde im Vergleich zu 2021 um 11 Prozent erweitert. Der Fahrplan 2022 ist aus der Zusammenarbeit zwischen den TPF, dem Kanton Freiburg, der SBB, der Agglomeration von Freiburg (AGGLO) und Mobul entstanden. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören neue Buslinien in der Agglomeration Freiburg, insbesondere mit der Einführung der neuen Elektrobusse auf der Linie 4 Au  Bahnhof. Beim MIC (Marly Innovation Center) werden die Shuttlebusse der Linie 100 gestrichen. Sie werden durch die Verlängerung der Linie 8 ersetzt. Zu den weiteren Neuerungen in der Agglomeration zählt das Stadtbusnetz in Düdingen. Es werden zwei neue Linien eingeführt: die Linie 12 Warpel – Bahnhof – Gantrischweg im 15-Minuten-Takt zur Hauptverkehrs-zeit und die Linie 13 Bahnhof – Leimacker im Stundentakt von Montag bis Sonntag.

Im 
Sensebezirk werden auf der Linie 123 Freiburg – Tafers – Plaffeien – Schwarzsee am Wochenende vier zusätzliche Kurse eingeführt. Eine neue Linie – die Linie 125 – wird eingeführt und verbindet unter der Woche Düdingen und Plaffeien, am Wochenende fährt sie bis nach Schwarzsee. Der Nachtzuschlag von CHF 5.- wird auf dem gesamten Nachtnetz gestrichen. Im Bahnverkehr haben die TPF den Betrieb der S40 übernommen. Die Linien S20 und S21 verbinden somit die Strecke Romont – Freiburg – Murten – Ins – Neuenburg. Im Sensebezirk wird der Bahnhof Düdingen alle 30 Minuten von den RegioExpress-Zügen bedient. Damit besteht alle 15 Minuten eine Zug-verbindung von Düdingen nach Freiburg. In Bulle wurde die Unterführung des neuen Bahnhofs in Betrieb genommen. Die Züge der Linien Bulle-Châtel-Palézieux und Bulle-Romont-Freiburg-Bern halten an den neuen Perrons 2 und 3.
 
Das Provisorium wird abgebaut. Für die Mobul-Linien 201, 202 und 203 wurden in der Nähe der neuen Unterführung provisorische Haltestellen eingerichtet. Die Bauarbeiten werden 2022 weitergeführt. Die vollständige Inbetriebnahme und Einweihung des Bahnhofs sind für Ende 2022 geplant.Am Sonntag, 12. Dezember 2021 um 5 Uhr ist der neue Schweizer öV-Fahrplan in Kraft getreten. Das Angebot der TPF wurde im Vergleich zu 2021 um 11 Prozent erweitert. Der Fahrplan 2022 ist aus der Zusammenarbeit zwischen den TPF, dem Kanton Freiburg, der SBB, der Agglomeration von Freiburg (AGGLO) und Mobul entstanden. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören neue Buslinien in der Agglomeration Freiburg, insbesondere mit der Einführung der neuen Elektrobusse auf der Linie 4 Au  Bahnhof. Beim MIC (Marly Innovation Center) werden die Shuttlebusse der Linie 100 gestrichen. Sie werden durch die Verlängerung der Linie 8 ersetzt. Zu den weiteren Neuerungen in der Agglomeration zählt das Stadtbusnetz in Düdingen. Es werden zwei neue Linien eingeführt: die Linie 12 Warpel – Bahnhof – Gantrischweg im 15-Minuten-Takt zur Hauptverkehrs-zeit und die Linie 13 Bahnhof – Leimacker im Stundentakt von Montag bis Sonntag.

Im 
Sensebezirk werden auf der Linie 123 Freiburg – Tafers – Plaffeien – Schwarzsee am Wochenende vier zusätzliche Kurse eingeführt. Eine neue Linie – die Linie 125 – wird eingeführt und verbindet unter der Woche Düdingen und Plaffeien, am Wochenende fährt sie bis nach Schwarzsee. Der Nachtzuschlag von CHF 5.- wird auf dem gesamten Nachtnetz gestrichen. Im Bahnverkehr haben die TPF den Betrieb der S40 übernommen. Die Linien S20 und S21 verbinden somit die Strecke Romont – Freiburg – Murten – Ins – Neuenburg. 

Im 
Sensebezirk wird der Bahnhof Düdingen alle 30 Minuten von den RegioExpress-Zügen bedient. Damit besteht alle 15 Minuten eine Zugverbindung von Düdingen nach Freiburg. In Bulle wurde die Unterführung des neuen Bahnhofs in Betrieb genommen. Die Züge der Linien Bulle-Châtel-Palézieux und Bulle-Romont-Freiburg-Bern halten an den neuen Perrons 2 und 3. Das Provisorium wird abgebaut. Für die Mobul-Linien 201, 202 und 203 wurden in der Nähe der neuen Unterführung provisorische Haltestellen eingerichtet. Die Bauarbeiten werden 2022 weitergeführt. Die vollständige Inbetriebnahme und Einweihung des Bahnhofs sind für Ende 2022 geplant.
12 Dezember
Frimobil lanciert das FlexiAbo 
Seit dem 12. Dezember 2021 bietet der Tarifverbund Frimobil seinen Kundinnen und Kunden in Freiburg ein neues Angebot. Das FlexiAbo genannte Produkt entspricht den aktuellen Mobilitätsbedürfnissen, die sich während der Corona-Pandemie 
und infolge eines Anstiegs der Telearbeit-Möglichkeiten
 
verändert haben
. Das Abonnement ist flexibel und bietet dennoch alle Vorteile eines Abonnements für Pendler, die weniger häufig reisen. So können 104 oder 156 Reisetage individuell gewählt und aktiviert werden.